Marion Mitterhammer

Schauspielerin

Modeaufnahmen am Graßnitzberg bei Spielbergund Filmschauspielerin Marion Mitterhammer war als Model mit dabei. Beba Stoisser führte für box das Interview.

Marion Mitterhammer, gertenschlank, 168 cm groß, schulterlanges dunkelbraunes Haar, grünblaue Augen in Mandelform. Sie kam für den Trachtenerzeuger Mothwurf zum Fotoshooting für den neuen Herbst-Winterkatalog 2002-03 in die Meierei auf den Graßnitzberg bei Spielfeld. Für Marion Mitterhammer wurde es ein langer Tag und es wurde ihr einiges abverlangt. Bei minus acht Grad und romantischen Schneeverhältnissen wurde sie von Fotograf Andreas Hofer bis in den Nachmittag hinein abgelichtet. Das ORF-Team um Catharina Braunsteiner drehte einen Seitenblicke-Fashion-Beitrag, zwischen Schminken, Frisieren und Umkleiden gab es Interviews und die charmante Schauspielerin gab bereitwillig Auskunft.

„Ich denke mir dabei einfach, ich bin in der Südsee, es ist ganz, ganz heiß, dann geht es!“. Die Kollektion hat ihr sehr gut gefallen und auch gut gepasst. Ein paar Dinge hat sie uns verraten!

 

SIND SIE ZUM ERSTEN MAL IN DER SÜDSTEIERMARK?

Nein, um Gottes willen. Ich habe ja in Graz studiert, und wenn ich einmal ausspannen wollte, bin ich mit meinem damaligen Freund oft in die Südsteiermark gefahren, meistens waren wir in Kitzeck.

SIE SIND IN IHREN FILMEN OFT IN DER ROLLE DER GELIEBTEN ZU SEHEN. WARUM?

Ja das mit der Geliebtenrolle stimmt, erstaunlich oft sogar. Jetzt erst wieder in einem Film mit dem Wolfram Paulus, wo ich wieder die Geliebte war. Schon zum fünften oder sechsten Mal glaub ich. Ich denke, man traut mir die Rolle der Ehefrau einfach nicht zu.

BETREIBEN SIE SPORT UM FÜR IHRE FILME FIT UND SCHÖN ZU BLEIBEN?

Ja sehr viel eigentlich. Einfach weil ich es wichtig finde, eine gewisse Disziplin zu haben.

WO LEBEN SIE ZUR ZEIT?

In Wien, das ist sehr praktisch für mich. Ich habe vorher in Paris und Neapel gelebt und auch in Berlin, also bin schon ein wenig herumgekommen. Und privat hat es sich auch so ergeben, dass mein Freund in Wien wohnt. Aber es ist für Schauspieler egal, wo sie wohnen.

GIBT ES VORBILDER FÜR SIE?

Nein, ich kann Ihnen keinen Namen nennen. Aber ich bewundere es, wenn Kolleginnen es immer wieder schaffen, Kinder, Mann, Beruf und Karriere zu organisieren.

WENN MAN SO VON SET ZU SET RAST, WIE FUNKTIONIERT DA EINE PARTNERSCHAFT?

Wichtig ist, dass einer auch allein zu recht kommen kann. Man weiß zwar, dass man nicht jeden Tag zusammensein kann, aber es ist Vertrauen da, und man muss nicht Angst haben, dass er morgen gleich wieder weg ist. Mein Freund hat mich so kennengelernt, und ich kann deswegen nicht meinen Lebensstil ändern.

WAS SIND IHRE NÄCHSTEN PROJEKTE?

Die 3-teilige Serie „Liebe, Lügen, Leidenschaften“ mit Maximilian Schell als meinen Vater war im Jänner 2001 im ORF zu sehen. In Kitzbühel drehte ich eine Episode für die „Sokokids“ mit Heinz Marecek, und bald fahre ich nach Cran Canaria, wo ich in einen Film für SAT1 mitspiele. „Der Mann mit den grünen Augen“, eine sogenannte „Amour fou“, eine verrückte Liebe – spannende Geschichte.

Kurzbiografie

Marion Mitterhammers Karriere:

1965 geboren, aufgewachsen in Bruck. Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz, Engagements in Baden-Baden, bei den Salzburger Festspiele, auf Theatertourneen und am Theater an der Josefstadt. 1990 für das Fernsehen entdeckt und unter der Regie von Bernd Fischerauer im Film „Der Salzbaron“ die Rolle der Lotti von Mitzko gespielt. 1994 durch die Jury des österreichischen Film-preises als beste Nachwuchsschauspieler-in ausgezeichnet .

Rollen in zahlreichen deutschen und österreichischen Film- und Fernsehproduktio-nen: u.a. „Tatort“, „Klinik unter Palmen“,

„Kommissar Rex“, „Die Strassen von Berlin“, „Julia, die Bezirksrichterin“, „Das Traumschiff“, „Eine Sünde zuviel“, „Die Callboys“ oder „Schmutzige Wahrheit“.

 

 


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